Um die Menschen in Deutschland bei möglichen Katastrophenlagen gut warnen zu können, probt der Bund in regelmäßigen Abständen die unterschiedlichen Warnmittel – so auch am nächsten bundesweiten Warntag am Donnerstag, 12. September 2024 um 11 Uhr. An dem Donnerstag werden daher auch in Waldeck-Frankenberg Sirenen ausgelöst und Probe-Warnungen aufs Smartphone versendet.

Im Landkreis Waldeck-Frankenberg sollen alle 272 Sirenen ausgelöst werden, daneben erhalten Menschen mit Warnapps auf ihren Smartphones eine Push-Nachricht.
 Geplant ist – wie auch bereits im vergangenen Jahr – die zentrale Auslösung der an das Modulare Warnsystem (MoWaS) angebundenen Warnmittel (HessenWARN, NINA, Werbetafeln,
Rundfunk etc.) einschließlich Cell-Broadcast durch den Bund und die dezentrale parallele Auslösung aller Sirenen in Hessen durch die hessischen Zentralen Leitstellen.

Wichtig ist zu wissen: Der Tag ist ein Test, es besteht keine reelle Gefahr.

Vorbereitung für mögliche Krisen
Gefährliche Wetterlagen, Chemieunfälle, Stromausfälle, Feuer und noch vieles anderes mehr: Situationen, in denen die Bevölkerung flächendeckend vor Gefahren gewarnt werden muss, können vielfältig sein. In der Hoffnung, dass solche Situationen nicht eintreten mögen, ist es dennoch ratsam, sich auf den Ernstfall vorzubereiten – und auch die Warnung der Bevölkerung zu üben. Denn: Je vertrauter man mit dem Thema ist, umso eigenständiger und effektiver kann man in einer tatsächlichen Krisensituation handeln und sich schützen.

Weitere Infos auf der Website des Landkreis Waldeck-Frankenberg und auf der Seite www.warnung-der-bevoelkerung.de