Das Programm „Nahmobilität“ des Landes Hessen eröffnet den Kommunen Möglichkeiten, mit Fördergeldern ihre Rad-Infrastruktur zu optimieren. Die Stadt Bad Wildungen hat daraufhin Fördermittel zur Realisierung von Radboxen und Fahrradanlehnbügeln sowie für die Ergänzung von Radwege-Beschilderungen in den westlichen Stadtteilen beantragt. Zu dem Förderantrag gehört zudem die Asphaltierung eines Feldwegestücks zwischen Altwildungen und Wega.

Seit Herbst 2023 liegt die Bewilligung von Hessen Mobil vor, und die vorbereitenden Arbeiten starteten. Das erste umgesetzte Projekt stellt die Asphaltierung des Radwegeabschnitts zwischen Altwildungen und Wega dar. Der ca. 155 m lange, bisher mit einer wassergebundenen Wegedecke versehene Feldwegeabschnitt liegt zwischen der Straße „Zum Hettensee“ in Altwildungen und der Straßenmeisterei an der Einmündung „Berliner Straße“/B253.

Nun ist es möglich, mit dem Rad auf einem durchgehend asphaltierten Weg zwischen den beiden Stadtteilen zu fahren. Hinsichtlich des Alltagsradverkehrs ist eine Asphaltdecke der vom Land Hessen angestrebte Standard. Die Wegeführung über diesen Feldweg hat den Vorteil, dass im Querungsbereich der „Berliner Straße“ ortsauswärts Tempo 50 gilt und der Straßenraum sehr übersichtlich ist.

Die Umsetzung dieser Maßnahme soll zusammen mit vielen weiteren in Planung befindlichen Maßnahmen den Radverkehrsanteil in Bad Wildungen erhöhen und somit zur Reduktion von CO2-Emissionen beitragen. Mit dem Rad zu fahren – ob in der Freizeit oder im Alltag – ist eine klimaschonende Fortbewegungsmöglichkeit.

Die anderen geförderten Projekte werden parallel bearbeitet. Die Fahrradanlehnbügel werden derzeit von einem örtlichen Schlosser hergestellt, und die Radboxen sowie die Beschilderung sind in der Detailplanungsphase.