16 Kilometer rund um Wildungen für eine aktive Erinnerungskultur
Einladung zum „16K3“-Spendenmarsch der RK Fritzlar-Wildungen am 28. März

An Karfreitag 2010 verzeichnete die Bundeswehr im Afghanistan-Einsatz mit drei gefallenen und acht verwundeten Soldaten das bislang verlustreichste Gefecht der jüngsten Geschichte. Den 10. Jahrestag nahmen die Initiative „NATOVET“ und das „Café Viereck“ 2020 zum Anlass, um in einem ersten K3-Spendenmarsch an sie zu erinnern. Er findet seither jährlich statt, zählte im vergangenen Jahr bundesweit rund 21.000 Teilnehmer und ist damit zu einer der größten überregionalen Gedenkveranstaltungen dieser Art in Deutschland herangewachsen. Während sich Name, Distanz und das Gewicht des Gepäcks des Marsches mit jedem Jahr um 1 (km/kg) erhöhen, bleibt das gemeinsame Ziel der Aktion: die Erinnerungskultur zu stärken und die gesellschaftliche Anerkennung aktiver Soldaten und Veteranen der Bundeswehr zu fördern. Gespendet wird ganz einfach durch Erwerb eines Teilnehmer-Patches über die Webseite des „Café Viereck“. Die Gelder kommen unterschiedlichen Vereinen zugute, darunter die „Soldaten- und Veteranenstiftung (SVS)“, Versehrtenstiftungen und der Deutsche Kinderhospizverein.

Zu den Teilnehmern des jährlichen K3-Spendenmarsches gehört seit 2020 auch die „Reservistenkameradschaft (RK) Fritzlar-Wildungen“, die als Schnittstelle zwischen Militär- und Zivilgesellschaft eine aktive Gedenkarbeit in der Region leistet und die Spendenaktion des „Café Viereck“ unterstützt. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Ralf Gutheil lädt sie alle Interessierten dazu ein, sich am 16 Kilometer langen Spendenmarsch („16K3“) rund um Bad Wildungen am 28. März zu beteiligen und so in den offenen Austausch zu kommen. Treffpunkt ist am Samstag, 28. März, bis 10:15 Uhr am Rathausbrunnen. Selbstverpflegung. Zunächst geht es über die Brunnenallee zum Ehrenmal am Waldhausteich. Auf eine Gedenkminute zum 16. Jahrestag der Karfreitagsgefechte in Afghanistan folgt ein Kurzvortrag zu „Langemarck in Bad Wildungen“ von Kulturamtsleiterin Lisa Beutler. Hier gibt es die Möglichkeit, den Marsch für sich zu beenden. Weiter geht es zum Mammutbaum im Stadtwald, anschließend Querung des Pärner Wegs und Umrundung des Hahnbergs. Von Reinhardshausen verläuft die Route schließlich durch den großen Kurpark zurück zum Rathaus, wo der „16K3“ gegen 15:00 Uhr seinen Ausklang findet.

Für den Überblick bittet die „RK Fritzlar-Wildungen“ um eine vorherige Anmeldung über ihre Webseite (www.reservistenverband.de/16k3-rk-fritzlar). Das Teilnehmer-Patch zum Spendenmarsch kann online bei „Café Viereck“ erworben werden (www.cafe-viereck.de/16k3-spendenmarsch) und kostet 10 Euro (8 Euro Spende). Beides ist bis einschließlich 22. März möglich.