1209 wurde Reinhardshausen erstmals urkundlich erwähnt. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das erste Sanatorium erbaut.
1894 entdeckte Kurgast Gustav Görner in einer Wiese bei Reinhardshausen eine neue Heilquelle. Er kaufte das Gelände und richtete an der „Reinhardsquelle“ einen Kurbetrieb ein. Damit begann der Aufstieg Reinhardshausens vom kleinen Dorf zum „Klinik-Stadtteil“. Das Projekt unterstreicht die Bedeutung des Wassers für die Entwicklung.
Klassisches Bad zur Heilung von Nieren- und Blasenleiden und Erkrankungen der ableitenden Harnwege und modernes Gesundheitszentrum.
Im Zuge der Entwicklung des Heilbades kommen folgende Heilanzeigen hinzu: Herz- und Kreislauferkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Krankheiten des rheumatischen Formenkreises, Erkrankungen der Bewegungsorgane, Onkologie sowie psychosomatische Indikationen. Der hohe Standard der Kureinrichtungen, Spezialkliniken und besonderen Behandlungszentren ist weit über die Grenzen des Heilbades hinaus bekannt.
