Das 640-Einwohner-Dorf Mandern liegt im Tal der Eder direkt an der östlichen Grenze Waldeck-Frankenbergs zum benachbarten Schwalm-Eder-Kreis. Radwege führen zum Edersee und zur Domstadt Fritzlar. Nachdem vermutlich schon zur Zeit der Karolinger hier eine Siedlung entstanden war, nennt die erste urkundliche Erwähnung das Jahr 1044. Der Ortskern von Mandern, um die evangelische Kirche herum, zeigt zum Teil sehr alte Fachwerkhäuser. Stattliche Bauernhöfe zeugen von Wohlstand auf den guten Böden des hier weit offenen Edertales.
Die der Hl. Katharina geweihte Kirche liegt etwas versteckt abseits der Hauptstraße, davor eine uralte Linde mit einer gemütlichen Bank. Auffällig ist der Dachreiter mit Wetterfahne als Glockenturm. Obwohl die Kirche im 30jährigen Krieg zerstört wurde, ist der gewölbte Chorraum aus spätgermanischer Zeit erhalten. Interessierte können den Kirchenschlüssel beim Küster gegenüber im alten Pfarrhaus erhalten.
