Der besonders malerisch im Dreisbachtal, einem Nebenfluss des Wesebaches, gelegene 85-Seelen-Ort wurde im Jahr 1209 erstmals urkundlich erwähnt. Der kleinste Bad Wildunger Stadtteil hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Während des 30jährigen Krieges wurde Hüddingen 1640 von den Schweden vollständig zerstört und erst lange nach Kriegsende wieder aufgebaut.
Der Blick über Hüddingen im engen, nach Osten hin offeneren Tal zwischen bewaldeten Hügeln und grünen Wiesen erinnert stark an das Allgäu. Reizvolle Wanderwege führen von hier durch den Naturpark Kellerwald-Edersee nach Bad Wildungen, in den Kellerwald oder zum Nationalpark. Wer Gruseliges mag, sollte einen Abstecher zu dem sagenumwobenen „Totenpfuhl“ mit der 1000jährigen Eiche unternehmen.
