Eine abgezäunte Wiese mit einem Wasserfass und einem hohlen Baum in der Mitte

Albertshausen

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Kump, Dorflinde und Sterne

Die kleine Ortschaft Albertshausen mit rund 250 Einwohnern wurde erstmals 1242 urkundlich erwähnt. Besitz und Einkünfte aus dem Ort gingen über die Jahrhunderte durch viele Hände, so im 16. Jahrhundert an den Grafen Samuel v. Waldeck und 1654 an das Johanniter-Hospital in Wildungen. Ostern 1532 brannte das Dorf bis auf zwei Häuser nieder. Vermutlich erst danach wurde die Kirche anstelle einer früheren gotischen Kapelle errichtet und 1783 in spätbarockem Stil umgebaut. Der Fachwerkturm wurde 1794 an die Kirche angefügt. Außer der Kirche selbst sind auch viele, mit Balkeninschriften versehene Bauernhäuser sehenswert. Auf dem Dorfplatz plätschert Wasser in einen großen runden Brunnen, der früher als Vieh- und Pferdetränke genutzt wurde.

Die Albertshäuser Dorflinde wurde im Drei-Kaiser-Jahr gepflanzt. 100 Jahre später, also 1988, wurde ein Lindenbaum auf der Wiese zwischen „Halloh“ und dem Dorf gepflanzt. Auch beim bekannten Blumenkorso hat sich der Albertshäuser Stadtteil mit einem schön gestalteten Motivwagen unter dem Motto „Kump und Linde“ beteiligt.

Ein lehrreicher „Sternengucker-Pfad“, der über Planeten, Sonnensystem und Galaxien informiert, ist einen Abendspaziergang wert.

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Hutewälder "Halloh" und "Paradies"

Im Westen des Ortes, ein wenig bergan, liegt ein außergewöhnliches Naturdenkmal, das „Halloh“. Der ehemalige Hutewald mit seinen zumeist 200 bis 300 Jahre alten eigentümlichen Baumgestalten mutet an wie ein Märchenwald aus mystischer Filmkulisse. Wer den ganzen Zauber dieses flächenhaften Naturdenkmals erleben möchte, sollte früh am Morgen dorthin gehen und zuschauen, wie der Nebel allmählich davonzieht und die Baumgestalten freigibt, ein atemberaubendes Schauspiel für Naturliebhaber. Weiter nördlich von Albertshausen liegt das Naturschutzgebiet mit über 300jährigem Baumbestand, das „Paradies“. Malerisch-bizarre Baumriesen, vorwiegend Eichen und Buchen, bilden hier zusammen mit dichtem Wacholdergebüsch einen 13 ha großen ehemaligen Hutewald. Die Bezeichnung „Hutewald“ kommt daher, dass früher Hirten aus den nahen Dörfern im Halloh und im Paradies Schweine und Ziegen hüteten. Die Tiere fraßen so gut wie alle Eicheln und Bucheckern auf, so dass es kaum Nachwuchs junger Bäume dort gab. Beide Hutewälder sind heute beliebte Wanderziele.

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Vereine in Albertshausen

Verein Verein Adresse Adresse Kontakt Kontakt
Ev. Tanzkreis Albertshausen
Am Gipsbruch 8
 05621 / 74969

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