Erinnern Sie sich noch? Etwa an die leeren Klopapierregale im Supermarkt? Faustgruß oder Verbeugung statt Umarmung und Handschlag? Das Beklatschen des Pflegepersonals? Kreative, selbst hergestellte Stoffmasken? Ausgangssperre? Silvester ohne Böller? Die Existenzsorgen der Betriebe? Sport und Kultur vor dem Aus? „Generation Corona“? Die Kritik an der angeblichen „Corona-Diktatur“?

„Ja, da war mal was!“ Davon überzeugt sind Jugendliche zweier Gymnasien in Waldeck-Frankenberg. Sie befragen Menschen aus der Region, die mit dieser Zeit besondere Erlebnisse verbinden, etwa als Supermarktkassiererin, Lehrer, Long-Covid-Erkrankte, Angehörige Verstorbener, Pflegekräfte, Ärzte oder Corona-Leugner. Und sie interviewen Menschen, wie man in der Ferne, in Afrika, Palästina und Osteuropa, mit Corona umging. So sollen die Erinnerungen festgehalten werden, denn in wenigen Jahren werden es Menschen wohl kaum noch für möglich halten, was während der Corona-Pandemie alles passiert ist.

In der neuen Ausstellung werden Fotos, Berichte und Interviews präsentiert. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 6. Februar 2025, 19 Uhr, Foyer 2. OG, Wandelhalle Bad Wildungen
Eröffnung der Ausstellung „Corona – War da mal was?“
  • Grußwort von Museumsleiterin Lisa Beutler
  • Einführung von Projektleiter Johannes Grötecke
  • Gesprächsrunde mit drei „Zeitzeugen“ mit anschließender Überraschung
  • Die Ausstellungseröffnung wird musikalisch von Familie Uffelmann und Olaf Schillmöller begleitet
7. Februar – 2. März, täglich 10 – 17 Uhr, Wandelhalle Bad Wildungen
Ausstellung „Corona – War da mal was?“

Ein Projekt der Alten Landesschule und des Gustav-Stresemann-Gymnasiums Bad Wildungen in Kooperation mit dem Wolfgang-Bonhage Museum Korbach und den Städtischen Museen Bad Wildungen