Weitere Radschutzsteifen in Bad Wildungen
Die sich auf dem Stadtring bewährten Radschutzstreifen in der Kernstadt Bad Wildungen werden auf einige Hauptverkehrsstraßen ausgeweitet. Die „Odershäuser Straße“, die „Itzelstraße“, die „Schlachthofstraße“, der „Fronhäuser Weg“, die „Anraffer Straße“, die innerorts gelegene „Reitzenhagener Straße“ und die „Stresemannstraße“ zwischen Heloponte und dem Kreisverkehr „Eselspfad“ erhalten auf den bergaufführenden Fahrspuren 1,50 m breite Radschutzstreifen. Aufgebracht werden eine weiß gestrichelte Linie sowie Radsymbole mit Richtungspfeilen.
Mit der Umsetzung der Maßnahme wird am 17. Juni 2024 begonnen. Angesetzt für die Markierung der sechs Straßenabschnitte sind drei Tage. Es ist mit punktuellen Beeinträchtigungen des Verkehrsablaufs zu rechnen.
Durch die Radschutzstreifen entsteht eine neue Radinfrastruktur für den Alltagsradverkehr im unmittelbaren Sichtfeld des Kfz-Verkehrs. Das Führen des Radverkehrs auf der Fahrbahn im Sichtfeld des Kfz-Verkehrs ist seit über 20 Jahren Planungsansatz der Stadt Bad Wildungen. Diese Führungsform reduziert Konfliktpunkte an Einmündungen und Zufahrten zwischen Rad- und Kfz-Verkehr und minimiert Konflikte zwischen Rad- und Fußverkehr.
Mit den Radschutzstreifen werden mehrere Wohnquartiere auf „kurzen Wegen“ an die Innenstadt angebunden. Berücksichtigt man, dass in Tempo 30-Zonen keine Maßnahmen für den Radverkehr erforderlich sind und in allen Wohnquartieren der Kernstadt Tempo 30- Zonen beschildert sind, wird mit der Umsetzung der Maßnahme eine Vielzahl von Lücken im örtlichen Radwegenetz geschlossen.
Die Maßnahme ergänzt zudem die für den touristischen Radverkehr geschaffenen Radwege in den Talräumen. Zu nennen sind der Hessische Fernradweg R5 im Sondertal sowie der Ederseerundweg ER4 im Tal der Wilde und des Bornebachs.
Die Stadt Bad Wildungen hat zur Finanzierung der Umsetzung der Maßnahme das Radförderprogramm des Landkreises Waldeck-Frankenberg in Anspruch genommen.





