Das Mehrgenerationenhaus „Alte Schule“ hat die Erdgeschossflächen des Gebäudes „Brunnenstraße 22“ (ehemals Weltladen) angemietet. Zusammen mit den Aktiven des Altstadtvereins und weiteren Engagierten soll hier ein neuer Anziehungspunkt entstehen, der das bestehende Angebot der Altstadt ergänzt.

Eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung verfolgt das Ziel, neue Besuchsanlässe für Innenstädte zu entwickeln. Neben klassischem Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen leisten sogenannte „dritte Orte“ einen wichtigen Beitrag zur lebendigen, nutzungsorientierten Stadt. Bundes- und Landesfördermittel aus den Programmen „Lebendige Zentren“ und „Zukunft Innenstadt“ stehen für die Umsetzung solcher Projekte zur Verfügung.

Die nun gestartete Initiative möchte zusammen mit dem Fördergebietsmanagement der Altstadt, der ProjektStadt, genau dieses Ziel in der „Brunnenstraße 22“ erreichen. Entstehen soll im ersten Schritt ein Begegnungsort, der von vielen Akteuren mitgestaltet werden kann. Das Erdgeschoss des Gebäudes „Brunnenstraße 22“ wurde aufgrund der großen Schaufensterflächen mit der sehr guten Einsehbarkeit ausgewählt.

Frank Volke: „Von außen ist zu erkennen, was drinnen passiert. Das hat sich bereits bei den Treffen des Altstadtvereins in der „Brunnenstraße 34“ am Marktplatz bewährt. Neugierige haben durch die Schaufenster geschaut und konnten für die Altstadtprojekte interessiert werden. Genauso ist es anderen Gruppen ergangen, die die Möglichkeit erhalten haben, in dem jetzt in Sanierung befindlichen Gebäude „Brunnenstraße 34“ Workshops oder Veranstaltungen durchzuführten. Es kam immer zu Kontakten mit vorbeilaufenden Gästen und in der Altstadt Lebenden.

Zunächst wird der Altstadtverein regelmäßig das Altstadttreffen in den Räumlichkeiten „Brunnenstraße 22“ durchführen. Auch Gruppen des Mehrgenerationenhauses werden das neue Domizil nutzen. Darüber hinaus sind weitere Initiativen, Vereine und Gruppen herzlich eingeladen, die Erdgeschossflächen mit vielfältigen Angeboten zu beleben.

Die Räumlichkeiten bieten zudem die Chance, die recht erfolgreich im Jahr 2024 im Gebäude „Brunnenstraße 34“ initiierten Pop-up-Stores an diesem Standort fortzuführen. Denkbar ist auch ein „Regallädchen“. In vielen anderen Städten hat sich dieses Konzept bewährt, bei dem mehrere Kreative ihre Handwerkskunst bzw. anderes Selbstgemachtes auf kleiner Fläche zum Verkauf anbieten. Mittels angemieteter Regalfächer kann auf kleiner Fläche ein großes Sortiment angeboten werden, da jedes Regalfach von einem anderen Kreativen für eine bestimmte Zeit bestückt wird. So entsteht ein breites und immer wechselndes Angebot von heimischen Anbietern.

Die Initiatorinnen und Initiatoren des Projekts sind schon sehr gespannt, wer sich beteiligen möchte und was sich in der „Brunnenstraße 22“ entwickeln wird.

Ansprechpartner: Altstadtmanagerin Elena Helwich, Tel.: 05621 966330, Mobil.: 01713876804