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KOMPASS

Einleitung

Gemeinsam mehr Sicherheit schaffen

Der Schriftzug
Der Schriftzug

Die Polizei Hessen bietet an, gemeinsam mit den Kommunen und den Bürgerinnen und Bürgern, die spezifischen kommunalen Sicherheitsbedürfnisse, also auch die Sorgen und Ängste der Bevölkerung zu erheben, zu analysieren und gemeinsam ein passgenaues Lösungsangebot zu entwickeln.

Staatssekretär verleiht Sicherheitssiegel

Jährlicher Präventionstag

Maßnahmenkatalog der Stadt Bad Wildungen

Schutzfrau vor Ort

2. Sicherheitskonferenz wurde durchgeführt

Zu den Ergebnissen der Bürgerbefragung


Kommunalprogrammsicherheitssiegel
Seit Februar 2020 ist Bad Wildungen Teil der hessischen Sicherheitsinitiative KOMPASS (KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel). Im Rahmen dieser Initiative fand vom 05. Juni bis 05. Juli 2020 eine Bürgerbefragung statt. Insgesamt 3.761 durch Zufall ausgewählte Bürgerinnen und Bürger hatten einen Monat lang die Möglichkeit an einer Sicherheitsbefragung teilzunehmen, durch die unter anderem das persönliche Sicherheitsgefühl, die Wahrnehmung der Sicherheitslage sowie der Lebensqualität in der Kommune erhoben wurden.

 

Einleitung

Staatssekretär verleiht Sicherheitssiegel

Inhalt

Als achtzehnte hessische Kommune hat Innenstaatssekretär Stefan Sauer nach der erfolgreichen Entwicklung eines Präventionspaketes zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Stadt Bad Wildungen das KOMPASS-Sicherheitssiegel verliehen. Die knapp 18.500 Einwohner große Stadt ist dem Programm des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport im Februar 2020 beigetreten und hat seitdem zielgerichtet und engagiert Maßnahmen für ein besseres Sicherheitsgefühl umgesetzt.

Vollständige Pressemitteilung lesen

Einleitung

Präventionstag in Bad Wildungen

Jährlich findet im Herbst der Präventionstag in Bad Wildungen statt.

Unter dem Motto „Sicher und Aktiv – LEBEN in Bad Wildungen“ bietet die Stadt Bad Wildungen unter Federführung des Präventionsrates mit Unterstützung verschiedener Kooperationspartner und Akteure einen Präventionstag an.

Weitere Infos finden Sie hier (Link zur Unterseite „Präventionstag)

Einleitung

Bad Wildungen hat die zweite Sicherheitskonferenz durchgeführt

Zu einer „Zweiten Kommunalen Sicherheitskonferenz“ am 10.05.2022 begrüßte der Bürgermeister der Stadt Bad Wildungen, Ralf Gutheil, um 17.30 Uhr den Teilnehmerkreis. Unter Ihnen Vertreter/-innen der Stadtverwaltung, der Polizei, des Stadtmarketings, der Politik, des Präventionsrates, der Behörden, Institutionen, Vereine, Schulen,  Seniorenvertreter, Ortsvorsteher/innen und viele weitere Akteure des kommunalen Lebens. Nach einem Grußwort vom stellvertretenden Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, Herrn Polizeioberrat Marco Schweitzer, erfolgte eine Darstellung der bisherigen Prozesse im Rahmen der Sicherheitsinitiative KOMPASS. Der KOMPASS-Ansprechpartner der Polizei für die Kommune, Polizeihauptkommissar Jörg Dämmer, informierte die Anwesenden über die wesentlichen Ergebnisse der KOMPASS-Sicherheitsbefragung.

Inhalt

Seitens des Arbeitsgremiums „KOMPASS“ wurde weiterhin der erarbeitete Maßnahmenkatalog vorgestellt, der im Rahmen der Feinanalyse aus den gewonnen Erkenntnissen der „Ersten Kommunalen Sicherheitskonferenz“ und der Sicherheitsbefragung, sowie der polizeilichen Kriminalstatistik, den polizeilichen Daten und der kommunalen Datenerhebung erarbeitet wurde. Konkrete und passgenaue Lösungsvorschläge/Maßnahmen wurden in einem Sicherheitskonzept mit Meilensteinen (kurzfristige, mittelfristige und langfristige Maßnahmen) zusammengestellt.

Es ergeben sich daraus folgende Schwerpunktfelder:
1. Städtebauliche Maßnahmen
2. Maßnahmen zur Jugendprävention
3. Öffentlichkeitsarbeit
4. Sicherheitsempfinden/Präventions- und Informationsangebote
5. Verkehrsprävention
6. Sauberkeit im öffentlichen Raum
7. Stärkung der bisherigen Präventionsarbeit

In den Maßnahmenkatalog fließen neben Präventionsprojekten der hessischen Polizei auch Ideen und Lösungsansätze für lokale Maßnahmen ein. Mit neuen Impulsen und individuell zugeschnittenen Präventionsmaßnahmen wollen die Beteiligten vor Ort gemeinsam die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in Bad Wildungen weiter stärken.

Beabsichtigt ist die kurz-, mittel- oder erst langfristige Umsetzung der aufgeführten Maßnahmen, die aus den Beteiligungsprozessen entstanden sind und sich auf die gemeinschaftlich identifizierten Sicherheitsbedarfe vor Ort beziehen.

Positiv zu erwähnen ist, dass bereits mit Beginn der Sicherheitsinitiative in einigen Bereichen im Zusammenwirken mit der Polizei, dem Präventionsrat der Stadt Bad Wildungen und anderen Behörden wichtige Maßnahmen umgesetzt oder eingeleitet wurden. Hierzu werden drei Beispiele genannt:

  • Seit 2019 sorgt in Bad Wildungen bereits der Freiwillige Polizeidienst für mehr Sicherheit und zeigt
    durch regelmäßige Streifengänge Präsenz.
  • Ein Sicherheitsberater für Senioren (SfS) ist in Bad Wildungen bereits aktiv, es sollen kurzfristig
    weitere SfS ausgebildet werden.
  • Eine weitere Komponente für die Steigerung des Sicherheitsgefühls wurde im Februar 2020 mit der
    Einführung der Schutzfrau vor Ort, Frau Simone Feußner von der Polizeistation Bad Wildungen,
    geschaffen. Sie ist direkte Ansprechpartnerin für die Bürgerinnen und Bürger und intensiviert damit
    das Vertrauensverhältnis.

Für den offiziellen Antrag auf Siegelverleihung beim Hessischen Ministerium des Innern und für Sport
müssen – neben einem funktionierenden Präventionsrat – mindestens drei neue Maßnahmen oder Projekte
erfolgreich umgesetzt werden.

Aus den Reihen des Arbeitsgremiums „KOMPASS“ wurden fünf Maßnahmen aus dem umfassenden
Maßnahmenkatalog vorgeschlagen, die für eine Umsetzung – unter Einbeziehung verschiedener
Fachbereiche und Sicherheitspartner – vorgesehen werden:

  • Städtebauliche Maßnahme: Angsträume vermeiden durch gestalterische/bauliche Änderungen
  • Maßnahme zur Jugendprävention: Planung eines Outdoorplatzes
  • Maßnahme zur Sauberkeit im öffentlichen Raum: Optimierung der Aufstellung von Mülleimern / Leerungs-Intervalle anpassen
  • Maßnahme zur Sauberkeit im öffentlichen Raum: Gründung einer Task-Force “Saubere Stadt”
  • Maßnahme zur Fortführung der vorhandenen Präventionsarbeit: Ausgestaltung eine Präventions-/Sicherheitstages (eintägig)

Aus dem Teilnehmerkreis wurden Anregungen gegeben und Fragen gestellt, es ergaben sich zielführende Beiträge. Diese wurden aufgenommen und werden in die weitere Arbeit eingebunden. Es wurde nochmals darauf hingewiesen, dass eine Bürgerbeteiligung auch weiterhin erwünscht ist. Verbunden mit einem Ausblick auf die nächsten Schritte in der Kompass-Prozessstruktur endete die zweite Sicherheitskonferenz in der Wandelhalle. Die Verantwortlichen sind überzeugt von der Sicherheitsinitiative und zufrieden über die bisher erreichten Ergebnisse. Als besonders förderlich wird das gemeinschaftliche Zusammenspiel von Kommune, Polizei, Bürgerschaft und weiteren Partnern angesehen. „Wir werden diesen Weg beibehalten die Sicherheit vor Ort gemeinsam zu stärken“, so Ralf Gutheil. „Unser Auftrag endet nicht mit der Siegelverleihung. Vielmehr setzen wir auf die gewonnen Kontakte sowie Synergien und sind dankbar
und offen für weitere Hinweise.“

Für Fragen steht Ihnen die Kompass-Ansprechpartnerin der Stadt Bad Wildungen zur Verfügung
Katrin Buhl – Tel.: 05621 701 304.

Einleitung

Schutzfrau vor Ort

Alle Schutzleute vor Ort (SvO) versehen ihren Dienst in den jeweiligen Polizeistationen der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg.
Frau Simone Feußner ist die zuständige Schutzfrau vor Ort für die Stadt Bad Wildungen und ihre Stadtteile.

Ansprechbar und bürgernah

Um beständige Ansprechpartnerin sein zu können, wird sie nicht nur bei festen Bürgersprechstunden an verschiedenen Stellen in den Kommunen erreichbar sein, sondern auch während Präsenzstreifen in der Öffentlichkeit die Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern suchen. Darüber hinaus wird die SvO in ihren Kommunen aktiv Kontakt zu Einzelhändlern, Schulen, Kindergärten, Vereinen, Altenheimen, Gemeinschaftsunterkünften etc. aufnehmen, sowie eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen kommunalen Behörden pflegen.

Die Schutzfrau vor Ort Simone Feußner ist über die zuständige Polizeistation (Tel.: 05621 709035) und zu den veröffentlichten Bürgersprechstunden erreichbar. Kurzfristige Änderungen sind möglich.

Einleitung

Ergebnisse der Bürgerbefragung wurden den Behördenvertretern vorgestellt

Im Juni 2020 wurde eine Sicherheitsbefragung der Bevölkerung vom Lehrstuhl für Kriminologie der Justus-Liebig- Universität Gießen, Frau Prof. Dr. Britta Bannenberg, durchgeführt und anschließend ausgewertet.

Von den zum Zeitpunkt der Befragung in Bad Wildungen lebenden 15.923 Personen über 14 Jahre wurden 3761 nach dem Zufallsprinzip angeschrieben. Die Rücklaufquote von 25,08 Prozent (=943 Teilnehmerinnen und Teilnehmer) war im Landesvergleich sehr hoch und damit repräsentativ.

Inhalt
Inhalt

Die dabei befragten Inhalte bezogen sich in vielen Bereichen auf das Sicherheitsgefühl; so fühlen sich beispielsweise der überwiegende Teil (95 %) tagsüber sicher, nachts sinkt das Sicherheitsempfinden auf 60 %. Dabei hat sich erwartungsgemäß herausgestellt, dass sich die Befragten in der Kernstadt nachts deutlich unsicherer fühlen als in den Stadtteilen. 51 % der Befragten aus der Kernstadt meiden nach Einbruch der Dunkelheit bestimmte Orte, wie die Fürstengalerie, gefolgt von der Altstadt, dem ehemaligen Landesgartenschaugelände, sowie dem Kurpark und der Bereich Brunnenallee/ Brunnenstraße.

Probleme werden auch in den Bereichen „öffentliche Straßen und Verkehr“ und „fehlende Sicherheit im öffentlichen Raum“ gesehen. Hier insbesondere fehlende Parkmöglichkeiten, nicht regelkonformes bzw. störendes Parken oder undiszipliniertes Fahren der Verkehrsteilnehmer, aber auch fehlende Geschwindigkeitskontrollen wurden angesprochen.

Prof. Dr. Bannenberg hat zudem herausgearbeitet, dass neben einzelnen Problembereichen auch „physical disorder“ (verfallende Gebäude, verlassene Grundstücke, Müll und Verschmutzungen) und „social disorder“ (normabweichendes Verhalten Dritter) für das subjektive Sicherheitsgefühl von besonderer Bedeutung seien.

In diesen Bereichen, so Bürgermeister Ralf Gutheil, gäbe es wie in jeder Stadt auch in Bad Wildungen noch Optimierungsbedarf. Im Zusammenwirken mit der Polizei, dem Präventionsrat der Stadt Bad Wildungen und anderen Behörden wurden bereits wichtige Maßnahmen umgesetzt oder eingeleitet. Ziel ist es, kontinuierlich die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Herr Gutheil ist überzeugt, dass der eingeschlagene Weg richtig ist, um dieses Ziel zu erreichen.

Erfreulich ist, dass die meisten Rückmeldenden selten oder nie daran denken, selber Opfer einer Straftat zu werden. Jedoch haben 39,7% der Befragten manchmal oder häufig die Befürchtung, Opfer einer Sachbeschädigung zu werden, gefolgt vom Einbruchsdelikt mit 38 %. Zum eigenen Schutz haben daher bereits 16,7% der Befragten ihr Eigenheim mit einem Einbruchschutz versehen.

Unabhängig von der durchgeführten Befragung sorgt in Bad Wildungen seit 2018 bereits der Freiwillige Polizeidienst für mehr Sicherheit und zeigt regelmäßig Präsenz.

Eine weitere Komponente für die Sicherheit wurde im Februar 2020 mit der Einführung der Schutzfrau vor Ort, Frau Simone Feußner von der Polizeistation Bad Wildungen, geschaffen. Sie ist direkte Ansprechpartnerin für die Bürgerinnen und Bürger und intensiviert damit das Vertrauensverhältnis.

Seitens des Arbeitsgremiums „KOMPASS“, bestehend aus den KOMPASSBeraterinnen und Beratern, Mitgliedern der Stadtverwaltung und der Polizei, werden die Ergebnisse der Befragung eingehend erörtert, um dann zielführende Maßnahmen für die Stadt Bad Wildungen zu entwickeln. Dies wird unter Einbeziehung verschiedener
Fachbereiche geschehen.

Neben den bisher vorhandenen Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung möchte Bürgermeister Ralf Gutheil die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Wildungen weiterhin aufrufen, sich im Rahmen von KOMPASS mit Ideen und Anregungen zu beteiligen. So kann es gemeinsam gelingen, das Sicherheitsgefühl in Bad Wildungen nachhaltig zu verbessern.

Einleitung

1.  Sicherheitskonferenz wurde durchgeführt

Inhalt

Auf Einladung der Stadtverwaltung fand am 08. September 2020 unter Einhaltung aller Hygieneauflagen und Abstandsregeln in den Räumlichkeiten der Wandelhalle in Bad Wildungen die 1. Sicherheitskonferenz im Rahmen von KOMPASS statt. Bei dieser Veranstaltung kamen kommunale Akteure zum gedanklichen Austausch zusammen und erörterten gemeinsam die Sicherheitslage der Kommune.

Der Bürgermeister der Stadt Bad Wildungen, Ralf Gutheil, begrüßte um 17 Uhr den Teilnehmerkreis der 1. Sicherheitskonferenz, unter ihnen der Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, Kriminaldirektor Achim Kaiser, sowie weitere Vertreter von Polizei und Kommune, kommunaler Parteien, Schulen, Behörden, Kirchen, sozialer Einrichtungen, Verbänden und Vereinen sowie Vertreter der Bürgervereine, die Altstadtkoordinatorin und Ortsvorsteher. Nach der Begrüßung erfolgte eine kurze Erläuterung zur Sicherheitsinitiative KOMPASS, durch den KOMPASS-Ansprechpartner der Polizei für die Kommune, Polizeihauptkommissar Jan Selchow. In einer anschließenden Präsentation wurde die polizeiliche Sicherheitslage in Bad Wildungen durch den Leiter der Polizeistation Bad Wildungen, Polizeihauptkommissar Peter Basteck, dargestellt.
In der Folge wurde die Sicherheitslage aus kommunaler Sicht von der kommunalen Kompass-Ansprechpartnerin Katrin Buhl und dem Leiter des Ordnungsamtes Martin Segeler geschildert. Dabei wurden auch die bereits bestehenden Präventionsmaßnahmen der Stadt Bad Wildungen vorgestellt, verbunden mit einem Ausblick auf die nächsten Schritte in der Kompass-Prozessstruktur.

Zum Ende der Sitzung konnten aus dem Teilnehmerkreis Anregungen gegeben und Fragen gestellt werden. Hieraus ergaben sich zielführende Beiträge. Diese wurden aufgenommen und in der weiteren Arbeit eingebunden.

Auf Basis aller bisher gewonnenen Daten und der Ergebnisse der Sicherheitsbefragung sollen bis zur 2. Sicherheitskonferenz kriminalpräventive Maßnahmen zur Verbessung des Sicherheitskonzeptes abgestimmt, erarbeitet sowie deren gemeinsame Umsetzung geplant werden. Erklärtes Ziel ist es, die Sicherheitslage in der Stadt nachhaltig zu verbessern sowie durch bereits bestehende oder neue Präventionsangebote zu stärken.

 

Einleitung

Ihre Ansprechpartnerin

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