Klimaschutz

Einleitung

Klimawandel

Kaum eine Grafik veranschaulicht den anthropogenen Klimawandel so deutlich, wie die „Warming Stripes“ vom Klimaforscher Prof. Ed Hawkins. Der Verlauf der blauen (kühleren) zu roten (wärmeren) Streifen stellt den stetigen Anstieg der Jahresmitteltemperatur für Hessen in der Zeit von 1881 bis 2022 dar.
Kaum eine Grafik veranschaulicht den anthropogenen Klimawandel so deutlich, wie die „Warming Stripes“ vom Klimaforscher Prof. Ed Hawkins. Der Verlauf der blauen (kühleren) zu roten (wärmeren) Streifen stellt den stetigen Anstieg der Jahresmitteltemperatur für Hessen in der Zeit von 1881 bis 2022 dar.
Kaum eine Grafik veranschaulicht den anthropogenen Klimawandel so deutlich, wie die „Warming Stripes“ vom Klimaforscher Prof. Ed Hawkins. Der Verlauf der blauen (kühleren) zu roten (wärmeren) Streifen stellt den stetigen Anstieg der Jahresmitteltemperatur für Hessen in der Zeit von 1881 bis 2022 dar.

Der anthropogene Klimawandel ist keine Erscheinung der Zukunft, sondern ein atmosphärischer Prozess, welcher bereits seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 festzustellen ist.

Grund dafür ist der massive Ausstoß von Treibhausgasen, wie Kohlendioxid oder Methan, die bei der Verbrennung fossiler Energien oder der Massentierhaltung seit der industriellen Revolution freigesetzt werden. Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch in Mitteleuropa nicht mehr zu übersehen, mit Folgen für Mensch und Natur.

Die Aufgabe des Klimaschutzes besteht darin, die Treibhausgasemission durch den Verzicht fossiler Energien oder der Anpassung des Konsumverhaltens der Menschen stark zu reduzieren. Die Bundesgesetzgebung definiert daher Ziele, welche durch Menschen vor Ort umgesetzt werden. Zukünftig liegt der Fokus auf dem Ausbau regenerativer Energien, der gesteigerten Effizienz oder der Einsparung von Energie.

 

Einleitung

Kommunaler Klimaschutz

Einleitung

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Betrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Projekte und Programme decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Anschlussförderung Klimaschutzmanagement

Förderkennzeichen: 67K20351-1

Bewilligungszeitraum: 01.07.2025 – 30.06.2028

Zur Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes

Inhalt
Einleitung

Kommunales Klimaschutzmanagement

Die Stadt Bad Wildungen setzt sich seit vielen Jahren für den Klimaschutz ein. So trat sie bereits im Jahr 1993 dem Klima-Bündnis bei, einem europäischen Städtenetzwerk, welches sich freiwillig zu einem umfassenden und gerechten Klimaschutz verpflichtet.

Inhalt

Viele Infrastrukturmaßnahmen, wie die Einführung des Stadtbusses, der Ausbau der Radwegnetze oder Einrichtung von PV-Anlagen folgten. Auch bei der Bilanzierung von Treibhausgasemission hatte die Stadt Bad Wildungen eine Vorreiterrolle. Im Umweltbericht von 1996 sowie im Jahr 2010/11 wurden umfangreiche Daten erhoben, die im Jahr 2024 mit einer dritten Erhebung zu einem Langzeit-Monitoring ergänzt werden.

Einleitung

Integriertes Klimaschutzkonzept

Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Bad Wildungen liegt vor!

Die Stadt Bad Wildungen hat einen wichtigen Schritt im kommunalen Klimaschutz erreicht und präsentiert ihr Integriertes Klimaschutzkonzept (IKSK). Dieses wurde unter einem straffen Zeitplan innerhalb eines Jahres fertiggestellt und soll als strategische Grundlage dienen, um die Treibhausgasemissionen der Stadt bis 2045 auf unter eine Tonne pro Kopf und Jahr zu senken. Angesichts eines Ausstoßes von 8,3 t pro Einwohner in Bad Wildungen im Jahr 2022 sind die Herausforderungen groß. Das Konzept zeigt auf, wie diese mit guten Ideen und zielgerichteten Maßnahmen bewältigt werden können. Zu acht Handlungsfeldern wurden insgesamt 40 Maßnahmen entwickelt, die jeweils eine Vielzahl von Teilmaßnahmen aufweisen.

Zum Integrierten Klimaschutzkonzept


Inhalt

Am 11. September 2024 fand das Bürgerforum zum Integrierten Klimaschutzkonzept statt. Nachstehend finden Sie die Präsentation der Veranstaltung zu Ihrer Information.

Zur Präsentation


Hintergrund: Um den Herausforderungen des Klimawandels strategisch und investiv zu begegnen, ohne dabei die finanziellen Ressourcen einer Kommune zu überlasten, wurde ein Förderungskonzept vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (Nationale Klimaschutzinitiative) entwickelt.

Ziel dieser sogenannten Kommunalrichtlinie ist es, mittels Investitionen Minderungspotenziale von Treibhausgasen in der Kommune zu erschließen.

Mit der Einrichtung der Personalstelle für das Klimaschutzmanagement im Jahr 2023, mit Mitteln aus der Kommunalrichtlinie (Förderkennzeichen: 67K20351), wird der Klimaschutz in Bad Wildungen gestärkt. Aufgabe ist es zunächst, ein integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Bad Wildungen zu erarbeiten, in welchem Ziele und Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen aufgezeigt werden.

Einleitung

Meilensteine

    2023

    Start des Förderprogramms Integriertes Klimaschutzkonzept und Klimaschutzmanagement in der Stadt Bad Wildungen – Erstvorhaben

    2024

    Energie- und Treibhausgasbilanzierung & Erarbeitung von Klimaschutzmaßnahmen

    2024

    Fertigstellung Klimaschutzkonzept, Anschlussförderung zur Umsetzung der Maßnahmen, Umsetzungsmanagement und Verstetigung

    2035-2045

    Ziel: Klimaneutralität der Stadt Bad Wildungen

Einleitung

Der Klima-und Energiewendeanzeiger (KLENZ)

Wie steht es um die Energiewende in Bad Wildungen? Diese Frage lässt sich nicht ohne Weiteres beantworten, da bisher keine zentrale Stelle existiert, die sämtliche relevanten Verbrauchsdaten und Handlungsfelder systematisch erfasst und auswertet. Bad Wildungen steht aber nicht alleine vor dieser Frage, weshalb die LandesEnergieAgentur Hessen (LEA) nun einen Klima- und Energiewendeanzeiger (KLENZ) für Städte und Gemeinden entwickelt hat. Der KLENZ ist ein qualitatives, ganzheitliches Benchmark-System zur Ersteinschätzung, also ein Vergleichsmaßstab für verschiedene Handlungsfelder.

Der KLENZ nutzt ein Netzdiagramm, um den Fortschritt der Energiewende, des Klimaschutzes und der Klimaanpassung darzustellen. Dabei werden die Fortschritte in Prozent angegeben, sodass auf einen Blick ersichtlich ist, in welchen Bereichen bereits Erfolge erzielt wurden und wo noch Handlungsbedarf besteht.

Die Bewertung erfolgt in vier Themenbereichen:

  • Strategische Themenbereiche: Hier wird der Stand der Zielsetzungen, Planungen und institutionellen Verankerung bewertet.
  • Energiesektoren: Dieser Bereich umfasst die Energieversorgung, Effizienzmaßnahmen und den Ausbau erneuerbarer Energien.
  • Akteursbezogene Themenbereiche: Es wird untersucht, inwieweit lokale Akteure wie Unternehmen, Bürger und Verwaltung in den Prozess eingebunden sind und welche Öffentlichkeitsarbeit stattfindet.
  • Klimawandelanpassung: Der Fokus liegt auf Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, wie etwa Regenrückhaltung und die Förderung von Blühflächen.

Diese vereinfachte Darstellung kann als Ausgangspunkt für weitere Maßnahmen und Strategien in Bad Wildungen dienen.

In einigen Bereichen ist Bad Wildungen bereits gut aufgestellt, insbesondere auf der Planungsebene. Die Grundlagenarbeit für eine systematische Herangehensweise an die Herausforderungen des Klimawandels ist solide. Dennoch liegt viel Arbeit vor uns, da ein Großteil der Energieversorgung weiterhin auf fossilen Quellen basiert. Um die Treibhausgasneutralität bis 2045 zu erreichen, müssen wir nicht nur mehr Energie aus regenerativen Quellen gewinnen, sondern auch die Energieeffizienz deutlich steigern. Aber nicht verunsichern lassen. Selbst bei 100%iger Ökostromproduktion wären im Netzdiagramm nur 33% erreichbar, da die Energieversorgung auch den Wärmebedarf und den Verkehr umfasst und der Datenstand teilweise noch auf dem Jahr 2021 basiert.

Übrigens wird im Rahmen der Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes (iKSK) eine Energie- und Treibhausgasbilanzierung für die Stadt Bad Wildungen durchgeführt. Diese Bilanzierung betrachtet mithilfe eines empirischen Untersuchungsansatzes den aktuellen Stand der Energieversorgung und Treibhausgasemissionen im Detail. Die Ergebnisse werden zusammen mit dem iKSK veröffentlicht.

Einleitung

Energieberatung in Bad Wildungen

Bad Wildungen bietet in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Hessen erneut eine telefonische Energieberatung an.

Bild zur Energieberatung in Bad Wildungen
Bild zur Energieberatung in Bad Wildungen
Die Beratung findet einmal im Monat donnerstags von 12:00 Uhr bis 16:30 Uhr telefonisch statt. Pro Beratungstag stehen sechs Termine mit einer Dauer von jeweils 45 Minuten zur Verfügung.
Folgende Termine sind für das Jahr 2026 vorgesehen (jeweils donnerstags – Angaben ohne Gewähr):
  • 02. April
  • 07. Mai
  • 11. Juni
  • 02. Juli
  • 06. August
  • 03. September
  • 01. Oktober
  • 05. November
  • 03. Dezember

Mitmachen!

Klimaschutz ist Teamarbeit! Jeder Mensch kann mit klimafreundlichem Lebensstil dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Testen Sie daher den CO2-Rechner des Umweltbundesamtes, um Ihren persönlichen CO2-Fußabdruck zu ermitteln.

Energie sparen ist nicht schwer! Mit ein paar Tipps lässt sich zu Hause viel Energie sparen! Davon profitiert nicht nur die Umwelt, sondern schont auch Ihre Finanzen!

Gerne können Sie Ihre Ideen, Fragen oder Hinweise zum Thema Klimaschutz in das kommunale Klimaschutzmanagement der Stadt Bad Wildungen mit einbringen!

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Solarkataster

Mit wenigen Klicks zur Potentialanalyse Ihres Daches.

Mit dem hessischen Solarkataster haben die Bürger*innen die Möglichkeit, unabhängig, kostenfrei und mit geringem Aufwand ihre eigenen Dach- oder Freiflächen als potentiellen Standort für Solarenergie zu überprüfen.

Der integrierte Wirtschaftlichkeitsrechner zeigt Ihnen auf, ob und wo sich Investitionen in eine Anlage lohnen. Dabei kann die Eignung für Photovoltaik (Stromerzeugung) und Solarthermie (Wärmeerzeugung) unterschieden werden. Der Wirtschaftlichkeitsrechner für Photovoltaik berücksichtigt den Eigenverbrauch, die Speicherkapazität und die Nutzung der gewonnen Energie für E-Mobilität.

Eine eigene Photovoltaik- bzw. Solarthermieanlage steht nicht nur für saubere, bezahlbare Energie, sondern steigert den Wert Ihrer Immobilie und kann Ihnen dauerhaft Erträge sichern.

Testen Sie selbst, ob Ihre Immobilie mehr Potential aufweist, als Sie ahnen!

Direkt zum Viewer (externer Link bitte anklicken)

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Ihr Ansprechpartner

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