Ausstellung: „2006-2026: (Stolper-) Steine der Erinnerung an jüdisches Leben in Bad Wildungen“

Mit der jüngsten Verlegung durch den Künstler Gunter Demnig im September 2026 sind im Stadtraum von Bad Wildungen 115 Stolpersteine und eine Stolperschwelle zu finden. Sie tragen die Namen der einstigen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Opfer nationalsozialistischer Gewalt wurden, und wurden vor ihren letzten freiwillig gewählten Wohnorten in den Boden eingelassen. Die Ausstellung der Städtischen Museen Bad Wildungen, die in enger Abstimmung mit Regionalforscher Johannes Grötecke entstanden ist, gibt diesen Menschen ein Gesicht, lässt hinter die Hausfassaden blicken und ruft ihre Geschichten zur Erinnerung und Mahnung in das öffentliche Gedächtnis.


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