Stadt Bad Wildungen

Seitenbereiche

zurück zur Startseite
Youtube

Seiteninhalt

Sicherheitsinitiative KOMPASS „Gemeinsam mehr Sicherheit schaffen“

Ergebnisse der Bürgerbefragung wurden den Behördenvertretern vorgestellt

Die Stadt Bad Wildungen ist seit Februar 2020 Teil der hessischen Sicherheitsinitiative KOMPASS (KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel). Dieses Programm ist ein Angebot vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport. Ziel dieser Aktion ist es, in einem
gemeinschaftlichen Zusammenspiel von Kommune, Polizei, Bürgerschaft und weiteren Partnern, die Sicherheit vor Ort zu stärken.

Am Anfang des Weges steht immer eine Sicherheitsbefragung der Bevölkerung. Diese wurde in Bad Wildungen im Juni 2020 vom Lehrstuhl für Kriminologie der Justus-Liebig- Universität Gießen, Frau Prof. Dr. Britta Bannenberg, durchgeführt und anschließend
ausgewertet.

Von den zum Zeitpunkt der Befragung in Bad Wildungen lebenden 15.923 Personen über 14 Jahre wurden 3761 nach dem Zufallsprinzip angeschrieben. Die Rücklaufquote von 25,08 Prozent (=943 Teilnehmerinnen und Teilnehmer) war im Landesvergleich
sehr hoch und damit repräsentativ.


Ergebnisse der Sicherheitsbefragung:

Die Ergebnisse wurden auch als Video auf YouTube veröffentlicht. 

Die dabei befragten Inhalte bezogen sich in vielen Bereichen auf das Sicherheitsgefühl; so fühlen sich beispielsweise der überwiegende Teil (95 %) tagsüber sicher, nachts sinkt das Sicherheitsempfinden auf 60 %. Dabei hat sich erwartungsgemäß herausgestellt, dass sich die Befragten in der Kernstadt nachts deutlich unsicherer fühlen als in den Stadtteilen. 51 % der Befragten aus der Kernstadt meiden nach Einbruch der Dunkelheit bestimmte Orte, wie die Fürstengalerie, gefolgt von der Altstadt, dem ehemaligen Landesgartenschaugelände, sowie dem Kurpark und der Bereich Brunnenallee/ Brunnenstraße.

Probleme werden auch in den Bereichen „öffentliche Straßen und Verkehr“ und „fehlende Sicherheit im öffentlichen Raum“ gesehen. Hier insbesondere fehlende Parkmöglichkeiten, nicht regelkonformes bzw. störendes Parken oder undiszipliniertes Fahren der Verkehrsteilnehmer, aber auch fehlende Geschwindigkeitskontrollen wurden angesprochen.

Prof. Dr. Bannenberg hat zudem herausgearbeitet, dass neben einzelnen Problembereichen auch „physical disorder“ (verfallende Gebäude, verlassene Grundstücke, Müll und Verschmutzungen) und „social disorder“ (normabweichendes Verhalten Dritter) für das subjektive Sicherheitsgefühl von besonderer Bedeutung seien.

In diesen Bereichen, so Bürgermeister Ralf Gutheil, gäbe es wie in jeder Stadt auch in Bad Wildungen noch Optimierungsbedarf. Im Zusammenwirken mit der Polizei, dem Präventionsrat der Stadt Bad Wildungen und anderen Behörden wurden bereits wichtige Maßnahmen umgesetzt oder eingeleitet. Ziel ist es, kontinuierlich die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Herr Gutheil ist überzeugt, dass der eingeschlagene Weg richtig ist, um dieses Ziel zu erreichen. 

Erfreulich ist, dass die meisten Rückmeldenden selten oder nie daran denken, selber Opfer einer Straftat zu werden. Jedoch haben 39,7% der Befragten manchmal oder häufig die Befürchtung, Opfer einer Sachbeschädigung zu werden, gefolgt vom Einbruchsdelikt mit 38 %. Zum eigenen Schutz haben daher bereits 16,7% der Befragten ihr Eigenheim mit einem Einbruchschutz versehen.

Unabhängig von der durchgeführten Befragung sorgt in Bad Wildungen seit 2018 bereits der Freiwillige Polizeidienst für mehr Sicherheit und zeigt regelmäßig Präsenz.

Eine weitere Komponente für die Sicherheit wurde im Februar 2020 mit der Einführung der Schutzfrau vor Ort, Frau Simone Feußner von der Polizeistation Bad Wildungen, geschaffen. Sie ist direkte Ansprechpartnerin für die Bürgerinnen und Bürger und intensiviert damit das Vertrauensverhältnis. 

Seitens des Arbeitsgremiums „KOMPASS“, bestehend aus den KOMPASSBeraterinnen und Beratern, Mitgliedern der Stadtverwaltung und der Polizei, werden die Ergebnisse der Befragung eingehend erörtert, um dann zielführende Maßnahmen für die Stadt Bad Wildungen zu entwickeln. Dies wird unter Einbeziehung verschiedener
Fachbereiche geschehen.

Neben den bisher vorhandenen Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung möchte Bürgermeister Ralf Gutheil die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Wildungen weiterhin aufrufen, sich im Rahmen von KOMPASS mit Ideen und Anregungen zu beteiligen. So kann es gemeinsam gelingen, das Sicherheitsgefühl in Bad Wildungen nachhaltig zu verbessern.

1. Sicherheitskonferenz durchgeführt

Seit Februar 2020 ist Bad Wildungen Teil der hessischen Sicherheitsinitiative KOMPASS (KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel). Im Rahmen dieser Initiative fand vom 05. Juni bis 05. Juli 2020 eine Bürgerbefragung statt. Insgesamt 3.761 durch Zufall ausgewählte Bürgerinnen und Bürger hatten einen Monat lang die Möglichkeit an einer Sicherheitsbefragung teilzunehmen, durch die unter anderem das persönliche Sicherheitsgefühl, die Wahrnehmung der Sicherheitslage sowie der Lebensqualität in der Kommune erhoben wurden.

Diese Möglichkeit nutzten insgesamt 943 Personen, was eine Rücklaufquote von 25,07 % entspricht.
Bürgermeister Ralf Gutheil ist über die außerordentlich große Resonanz sehr erfreut und möchte allen Teilnehmenden an dieser Stelle nochmal seinen ausdrücklichen Dank aussprechen.

Die Sicherheitsbefragung, die wissenschaftlich durch die Professur für Kriminologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen begleitet wird, befindet sich derzeit noch in der Auswertung. Mit dem ausführlichen Ergebnisbericht wird Ende September gerechnet.

Auf Einladung der Stadtverwaltung fand am 08. September 2020 unter Einhaltung aller Hygieneauflagen und Abstandsregeln in den Räumlichkeiten der Wandelhalle in Bad Wildungen die 1. Sicherheitskonferenz im Rahmen von KOMPASS statt. Bei dieser Veranstaltung kamen kommunale Akteure zum gedanklichen Austausch zusammen und erörterten gemeinsam die Sicherheitslage der Kommune.

Der Bürgermeister der Stadt Bad Wildungen, Ralf Gutheil, begrüßte um 17 Uhr den Teilnehmerkreis der 1. Sicherheitskonferenz, unter ihnen der Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, Kriminaldirektor Achim Kaiser, sowie weitere Vertreter von Polizei und Kommune, kommunaler Parteien, Schulen, Behörden, Kirchen, sozialer Einrichtungen, Verbänden und Vereinen sowie Vertreter der Bürgervereine, die Altstadtkoordinatorin und Ortsvorsteher. Nach der Begrüßung erfolgte eine kurze Erläuterung zur Sicherheitsinitiative KOMPASS, durch den KOMPASS-Ansprechpartner der Polizei für die Kommune, Polizeihauptkommissar Jan Selchow. In einer anschließenden Präsentation wurde die polizeiliche Sicherheitslage in Bad Wildungen durch den Leiter der Polizeistation Bad Wildungen, Polizeihauptkommissar Peter Basteck, dargestellt.
In der Folge wurde die Sicherheitslage aus kommunaler Sicht von der kommunalen Kompass-Ansprechpartnerin Katrin Buhl und dem Leiter des Ordnungsamtes Martin Segeler geschildert. Dabei wurden auch die bereits bestehenden Präventionsmaßnahmen der Stadt Bad Wildungen vorgestellt, verbunden mit einem Ausblick auf die nächsten Schritte in der Kompass-Prozessstruktur.

Zum Ende der Sitzung konnten aus dem Teilnehmerkreis Anregungen gegeben und Fragen gestellt werden. Hieraus ergaben sich zielführende Beiträge. Diese wurden aufgenommen und in der weiteren Arbeit eingebunden.

Auf Basis aller bisher gewonnenen Daten und der Ergebnisse der Sicherheitsbefragung sollen bis zur 2. Sicherheitskonferenz kriminalpräventive Maßnahmen zur Verbessung des Sicherheitskonzeptes abgestimmt, erarbeitet sowie deren gemeinsame Umsetzung geplant werden. Erklärtes Ziel ist es, die Sicherheitslage in der Stadt nachhaltig zu verbessern sowie durch bereits bestehende oder neue Präventionsangebote zu stärken.


 

Was ist KOMPASS?

KOMPASS (KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel) ist ein Angebot des Hessischen Innenministeriums an die Städte und Gemeinden in Hessen und zielt auf eine nachhaltig ausgerichtete Verzahnung und noch engere Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Polizei und Kommune ab. Die Polizei Hessen bietet an, gemeinsam mit den Kommunen und den Bürgerinnen und Bürgern, die spezifischen kommunalen Sicherheitsbedürfnisse, also auch die Sorgen und Ängste der Bevölkerung zu erheben, zu analysieren und gemeinsam ein passgenaues Lösungsangebot zu entwickeln.


 

KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel

Nordhessens Polizeipräsident Konrad Stelzenbach überreichte am Montag, den 24. Februar 2020, im Rahmen einer kleinen Feierstunde der Stadt Bad Wildungen das KOMPASS-Begrüßungsschild.

Damit ist die Kommune Teil der hessischen Sicherheitsinitiative des Landes und die Bürgerinnen und Bürger bekommen die Möglichkeit, ihre Sicherheitsbedürfnisse in lokale Maßnahmen einfließen zu lassen.


 

Herzlich Willkommen in der Gesundheits- und Wohlfühlstadt!

Freuen Sie sich auf die märchenhafte Kurstadt mit Europas größtem Kurpark, 20 modernen Reha- und Akutkliniken, heilkräftigen Quellen, attraktivem Stadtbild, märchenhaftem Schneewittchenhaus, breitem Wellness- und Kulturangebot in direkter Nähe zum Natur- und Nationalpark Kellerwald-Edersee.

Bad Wildungen ist zu jeder Jahreszeit „natürlich gut“! Ideal für Kur, Kultur, Urlaub, Wellness oder Kurzreise – und natürlich auch zum hier Leben!