Stadt Bad Wildungen

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Sehenswerte Gebäude

Bad Wildungen bietet neben der Natur und den Quellen auch architektonische Sehenswürdigkeiten, bei denen sich ein Besuch lohnt. Auf der einen Seite die malerische Fachwerk-Altstadt, auf der anderen Seite Bäderarchitektur mit Gründerzeitvillen und prachtvollen Jugendstil-Gebäuden.

ehem. Badehotel

Maritim Hotel ehemaliges Badehotel Bad Wildungen

Maritim Hotel (Badehotel)

Ab dem Jahr 1900 wurde das damalige Badelogierhaus zum Fürstenlichen Badehotel. Im Frühjahr 1905 war der Bau des Badehotels fertiggstellt. Den Anschluß vom Neubau zum alten Badelogierhaus bildetete der Mittelbau, der mit einer prächtigen Kuppel abgedeckt war.
Unweit des Mittelbaues vom Badehotel wurde der Musikpavillon zu gleicher Zeit wie der Kuppelbau des Badehotels erstellt.

Im zweiten Weltkrieg  diente das Badehotel den Amerikanern als Verwundetensammelstelle, bis durch einen Brand der Mittelbau, der Kuppelsaal mit Terrasse, der Festsaal und weitere Teile des Dachtstuhls im Nordflügel zerstört wurden. Die mit Kupfer eingedeckte herrliche Kuppel wurde bei dem Brand vernichtet. Das Kupfer, welches bis dahin bereits oxydiert war, hatte eine grüne Färbung angenommen - sowie die der Kuppelabdeckung des gegenüberliegenden Musikpavillons.
Der Wiederaufbau nach dem Brand begann sofort und 1951 konnte es dann seiner Zweckbestimmung wieder übergeben werden. 

Heute ist dort drin das Maritim Hotel.

ehemalige Löwenapotheke

ehemalige Löwen-Apotheke

ehemalige Löwen-Apotheke

1551 wurde das Gebäude als Wohnhaus errichtet. 1630 ließ Gräfin Elisabeth von Waldeck in diesem Haus die "Löwenapotheke" errichten, die sich dort ununterbrochen bis zum Herbst 1999 befand. Seitdem befindet sich der Bio-Kleeblattladen in dem Gebäude. 

Bemerkenswert sind die in dieser Gegend ungewöhnlichen Schiffskehlen in den Füllhölzern. Die Haustür mit dem ausgefallenen Messinggriff stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Fürstenhof

Fürstenhof

Fürstenhof

Der erste Bauabschnitt des Hotels Fürstenhof wurde in den Jahren 1902/03 errichtet. Damit war die Aufnahmemöglichkeit für weitere 100 Kurgäste in Niederwildungen geschaffen worden.
Der Fürstenhof war das führende Luxushotel der Stadt. Auch die luxuriöse Innenausstattung gab dem Ruf des Hauses schon bald internationalen Glanz, der dem Hotel eine Menge prominenter Besucher zuführte.

Die Herstellung des zweiten Bauabschnittes vom Fürstenhof und damit die endgültige Fertigstellung des Hotels erfolgte 1911/12.
Auch das Hotel Fürstenhof wurde in den Kriegsjahren als Lazarett genutzt. Heute ist im Fürstenhof eine Asklepios-Fachklinik untergebracht.

Hainaer Hof

Der Hainaer Hof befindet sich in der Münzstraße 7 und stellt eine Besonderheit unter den Altstadthäusern dar.
Die Stadt Nieder Wildungen hatte 1330 dem Kloster Haina den Baugrund geschenkt; dieses errichtete dort ein Haus mit Scheune und geräumigen Bodenraum.
Das Gebäude des Hainaer Hofs wurde 1832 mit zwei Acker Land an den Oberjustiz-Amts-Pedell Jorns für 1201 Taler verkauft. Um ca. 1870 wurde der Wildunger Maurermeister Friedrich Schaller Besitzer. Dieser hatte eine mehrjährige Wanderschaft nach der Lehre hinter sich - wie viele junge Wildunger -  und brachte wertvolle Erkenntnisse mit in die Heimatstadt. Sein Sohn baute ab 1903 einen landwirtschaftlichen Betrieb auf und baute Wohnhaus und Stallungen.
Vor dem Hainaer Hof befand sich von 1864 bis 1900 der Münzkump, der dem Quartier das nötige Trinkwasser lieferte, aber auch als Löschwasserreservoir diente.
Die Fachwerkkonstruktion des Gebäudes setzt sich deutlich von den anderen Wildunger Häusern dieser Bauzeit ab. Die bis zu 45cm starken Balken lassen auf eine Wohlhabenheit des Bauherrn schließen.

Haus Rebstock

Haus Rebstock

Haus Rebstock

Das Haus wurde 1619 auf einem 2,50m hohen Steinsockel mit einer Straßenfront von 25 Metern erbaut - an dieser Stelle standen zuvor 11 kleinere Häuser. Das besondere daran ist neben seiner Größe und Fachwerkkonstruktion von teilweise bis zu 19m langen Eichenbalken, das in dieser Gegend einzigartige, pracht- und kunstvolle Schnitzwerk. Die Füllhölzer sind in einer Art Beschlagwerk-Ornamentik verziert, die von den Steinbauten der Renaissance übernommen wurde.

Das Haus Rebstock in der Brunnenstraße wurde nach seinem Erbauer Johann Rebstock genannt, der ein hoch angesehener und wohlhabender Landschultheiß (Landrichter) war.
Der Zimmermann Hans Meister war im 16. / 17. Jahrhundert hier ansässig und es ist anzunehmen, dass er die Gestaltung durchführte.
Das Schnitzwerk und die Malereien mit ihren figürlichen Darstellungen hatten allesamt Schutzfunktionen, wie es in der damaligen Zeit üblich war. Sie sind zumeist doppeldeutig und in der damaligen mittelalterlichen, christlichen sowie auch der volkstümlichen Mythologie anzusiedeln.

Hotel Quellenhof

Hotel Quellenhof

Hotel Quellenhof

Moritz Möbus heißt der Gründer des Hotels Quellenhof. Für ihn war es ein harter Schlag, als Anfang 1939 gegenüber dem Hotel ein Rundbunker gebaut und im späteren Verlauf des Jahres das Hotel beschlagnahmt und zu einem Lazarett umgewandelt wurde.
Anfang 1941 erfolgte für wenige Monate die Freigabe des Hotels, sodass es überholt und für unzählige Kurgäste geöffnet wurde.
Nach dem Tod von Möbus wurde das Hotel erneut von der Wehrmacht beschlagnahmt und bis zum Kriegsende endgültig zu einem Lazarett umgewandelt.
Elise Möbus begann nach dem Krieg den schweren Neuanfang, denn Bad Wildungen hatte sich vom klassischen Privatbad gehobener Gesellschaftsschichten zu einem hessischen Sozialbad entwickelt. Dadurch war die Zeit der großen Privathotels vorbei und das Hotel wurde als Sanatorium umgebaut. Dort wurde die erste psychosomatische Klinik Deutschlands eröffnet - Pioniersarbeit. Denn erst 25 Jahre später war die psychosomatische Medizin zu einem festen und unverzichtbaren Bestandteil der Rehakliniken geworden.
Weitere Pioniersarbeit erfolgte 1953, als der damalige Pächter Dr. med. Herbert Kienle das erste Kursanatorium mit internistischer Indikation eröffnete. Doch Anfang der 80er Jahre endete die Zeit des Quellenhofes als Sanatorium.
Durch den Kauf des Gebäudes mit Grundstück 1993 durch die Treff-Hotel-Gruppe schloß sich der Kreis und der Quellenhof wurde wieder zum Hotel.

Die Geschichte des Hauses ist typisch für die Entwicklung aller ehemaliger Wildunger Hotels aus der Zeit der Jahrhundertwenden. Sie alle waren von Nachkommen alter Handwerker- und Bauernfamilien gegründet. Es waren junge Leute, die den Mut besaßen, in der Fremde Erfahrungen zu sammeln, mit diesem gewonnen Wissen wieder heimkehrten und hier mit viel Energie, Sparsamkeit eine Existenz aufbauen und so zum Wohl der Stadt beitrugen.

Rathaus

Rathaus Bad Wildungen

Rathaus Bad Wildungen

1258 erste Erwähnung des Rathauses. 1850/51 wurde das aus dem Mittelalter stammende Fachwerkhaus mit der nördlich davon stehenden Weinschänke abgetragen und durch den neo-klassizistischen Bau ersetzt.

Auf dem Marktplatz befanden sich sowohl zur Abschreckung als auch als Strafmittel der Triller (Narrenkasten), ein Holzesel, ein Schandpfahl mit Halseisen und ein Strafpfahl. Der Marktbrunnen wurde mit Quellwasser der heutigen Georg Viktor Quelle gespeist.

Der jetzige klassizistische Bau wurde 1997 zur Erweiterung der Stadtverwaltung mit zwei grundlegend sanierten Fachwerkhäusern und einem Neubau verbunden.


Waisenhof

Waisenhof Bad Wildungen

Waisenhof

Das Gebäude wurde zwischen 1695 und 1702 errichtet. Der sogenannte Waisenhof wurde von Juliane Elisabeth von Waldeck, genannt "Gräfin Cuylenburg" gestiftet. Es ist das zweitälteste Waisenhaus Deutschlands und wurde bis 1830 als solches genutzt. Die offizielle Stiftung erfolgte 1704, doch bereits 1695 wird von einem Waisenhaus im Hause der Gräfin berichtet. 1849 ging das Gebäude in Privatbesitz über. Von 1877 bis 1881 beherbergten 2 Räume den ersten Kindergarten der Stadt. Von 1890 bis 1911 wurde ein Teil des Gebäudes als Synagoge genutzt. 

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